







Antiker Gabbeh | 169 cm x 115 cm | Nr. Z-4547
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Leicht eingerahmter antiker Gabbeh, beige mit Rauten
| Herkunft |
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| Maße | 169 cm x 115 cm (= 1,94 qm) |
| Herstellung | handgeknüpft |
| Material |
Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Kette: Wolle |
| Knoten/m2 | 90.000 |
| Florhöhe | 14mm |
| Herstellungsjahr | 1950 |
| Farbe | Beige, Hellrot |
| Auflage | Einzelstück |
Herkunft
Gabbeh Teppiche werden von Nomaden geknüpft, die in der Provinz Fars in der Nähe der Stadt Shiraz leben. Auf Persisch ist Gabbeh der Name für hochflorige Teppiche, auf denen geschlafen wurde. Klassische Gabbeh haben einfallsreiche, naive geometrische Muster und sind sehr farbenfroh. Moderne Gabbeh kommen heute meist in Uni und Monochrom-Designs vor. Noch heute finden sich aber auch stilisierte Muster aus dem Alltag der Nomaden, wie Ziegen, Kamele, Hunde, Pflanzen oder Menschen in den Teppichen. Gabbeh Teppiche haben meist natürliche Creme-, Braun- und Grautöne, aber man kann auch lebhaftes Gelb, Rot oder Blau finden. Dieser antike Gabbeh ist ein Sammlerstück. Er ist rund 70 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes Stück. Antike Teppiche, wie dieser Gabbeh, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten Auktionshäusern versteigert.
Muster
Den Rand dieses Teppichs ziert eine angedeutete Bordüre.
Die Oberfläche dieses Gabbehs wirkt meliert. Die Farbtonänderungen und Hell-Dunkel-Schattierungen des Florgarns lassen die Farben schimmern und machen den Teppich unempfindlich gegenüber Verschmutzungen. Der Teppich wirkt wegen diesen sogenannten Farbsprünge Abrasch lebendiger. Die Melierung entsteht, weil die Wolle dieses Gabbeh handgesponnenen wurde. Beim Einfärben werden die natürlichen Farbstoffe unterschiedlich aufgenommen.
Im Muster dieses Gabbehs stechen insbesondere die Rauten hervor. Rauten sind ein auf einer Spitze stehender Rhombus, dessen vier gleiche Seiten im Orientteppich gezackt, abgesteppt oder mit Haken besetzt sein können. Die Raute gehört zu den ältesten Grundformen im Orientteppich. Sie hat in der islamischen Welt eine symbolischen Bedeutung: Sie versinnbildlich die Unsterblichkeit der Seele. Daher ist sie sehr häufig als Füllmotiv anzutreffen.
Der Hintergrund dieses Gabbehs ist Beige. Der Rand ist in Hellrot gehalten.
Material
Gabbehs werden aus handgesponnener Wolle von Hand geknüpft und mit natürlichen Farben gefärbt. Die handgesponnene Wolle verleiht den Teppichen eine körnige, aber weiche Oberfläche. Traditionell wurden Gabbeh Teppiche zum Schlafen benutzt. Sie laden zum sitzen und herumfläzen im Wohnzimmer ein, sind aber auch hervorragend für Durchgangsbereiche und im Essbereich geeignet.
Handgesponnene Wolle ist immer etwas unregelmäßig. Beim Einfärben werden die natürlichen Farbstoffe unterschiedlich aufgenommen. Der Teppich wirkt lebendiger, es kommt zu sogenannten Farbsprüngen Abrasch, also Hell-Dunkel-Farbschattierungen. Die Farbtonänderungen des Florgarns verlaufen dabei immer immer quer zur Längsrichtung des Gabbeh und machen den Teppich unempfindlich gegenüber Verschmutzungen. Die Schussfäden dieses Gabbehs bestehen aus X. Für die Kettfäden wurde Wolle verwendet.
Hinweis zu den Fotos
Kinderarbeit? Nein Danke.
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