Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Alter Kordi | 197 cm x 119 cm | Nr. Z-4650

Angebot690,00 €
Return 14 Tage Probelegen
Retoure Kostenlose Lieferung & Retoure innerhalb der EU

Geometrischer alter Kordi, rostrot mit Bordüre

Herkunft
Kurdistan
Maße 197 cm x 119 cm (= 2,34 qm)
Herstellung handgeknüpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Schuss & Kette: Ziegenwolle
Knoten/m2 60.000
Florhöhe 5mm
Herstellungsjahr 1940
Farbe Rostrot, Dunkelblau
Auflage Einzelstück

Herkunft

Kordi (auch Kord oder Kurdi) ist ein Sammelbegriff für Teppiche aus dem Iran, die von Kurden handgeknüpft werden. Die Koliai und Khorasan Teppiche sind – wenn man so will – also auch Kordi Teppiche. In der Regel kommen Kurdi Teppiche aus der Khorasan Provinz. Seltener auch aus der turkmenisch-afghanischen Region.

Kurden bedienen sich bei der Teppichknüpfung bei allen klassischen Provenienzen (Ursprung, Herkunft). Sie ahmen die traditionellen Muster jedoch nicht sklavisch nach, sondern setzen sie auf der ihnen eigenen Weise um. Insbesondere die Farbgebung weicht häufig stark von den originalen Mustern ab. So findet man unter den Kordi Teppichen die unterschiedlichsten Designs, aber meist in einer eher dunklen Farbgebung. Dieser alte Kordi ist rund 80 Jahre alt und ein echtes Liebhaberstück.

Muster

Der Rand des Teppichs wird von einer Umrandung (Bordüre) geziert. Die Bordüre bildet einen hervorragenden Kontrast zum Zentrum.

Die abstrakte, geometrische Komposition macht die schlichte Eleganz dieses Kordis aus. Das Muster schmeichelt der Gestaltung des Raumes und nimmt den Möbeln, der Dekoration und den architektonischen Element nicht die Aufmerksamkeit. Es schafft eine angenehme Atmosphäre ohne den Stil des Raumes zu dominieren.

Der Hintergrund dieses Kordis ist Dunkelblau. Im Gesamteindruck dominieren außerdem die Farben Rostrot und Dunkelblau. Der Rand ist in den Farben Rostrot und Dunkelblau gestaltet.

Zustand

Ihr seid nicht die ersten, die Gefallen an diesem Kordi finden. Er hatte bereits Besitzer vor Euch, die ihn geschätzt und benutzt haben. Die Fransen können eine Reparatur vertragen. Die Kanten sind teilweise defekt. Der Flor ist teilweise über die Jahre etwas dünner geworden. Er wurde ca. 1940 handgeknüpft. Wir haben ihn gründlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.

Material

Die Technik mit der die Materialen für den Flor dieses Kordis hergestellt wurden ist über 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefärbt und von Hand versponnenen. Das Färben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das Färben mit chemischen Farben. Für ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. Für ein kräftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes Färberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das Färben mit Naturfarben behält die hochwertige Wolle ihren natürlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefärbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten Unregelmäßigkeiten und natürlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in Räumen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind. Der Untergrund (Schuss- und Kettfäden) dieses Kordis wurde aus Ziegenwolle hergestellt.