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Antiker Kordi | 500 cm x 107 cm | Nr. Z-342

ă‚»ăƒŒăƒ«äŸĄæ Œ2.800,00 €
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Geometrischer antiker Kordi LĂ€ufer, goldbeige mit BordĂŒre

Herkunft

Kurdistan
Maße 500 cm x 107 cm (= 5,35 qm)
Herstellung handgeknĂŒpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)

Schuss & Kette: Wolle
Knoten/m2 120.000
Florhöhe 5mm
Herstellungsjahr 1910
Farbe Goldbeige, Schwarz
Auflage EinzelstĂŒck

 

Herkunft

Kordi (auch Kord oder Kurdi) ist ein Sammelbegriff fĂŒr Teppiche aus dem Iran, die von Kurden handgeknĂŒpft werden. Die Koliai und Khorasan Teppiche sind – wenn man so will – also auch Kordi Teppiche. In der Regel kommen Kurdi Teppiche aus der Khorasan Provinz. Seltener auch aus der turkmenisch-afghanischen Region.

Kurden bedienen sich bei der TeppichknĂŒpfung bei allen klassischen Provenienzen (Ursprung, Herkunft). Sie ahmen die traditionellen Muster jedoch nicht sklavisch nach, sondern setzen sie auf der ihnen eigenen Weise um. Insbesondere die Farbgebung weicht hĂ€ufig stark von den originalen Mustern ab. So findet man unter den Kordi Teppichen die unterschiedlichsten Designs, aber meist in einer eher dunklen Farbgebung. Dieser antike Kordi ist ein SammlerstĂŒck. Er ist rund 110 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes StĂŒck. Antike Teppiche, wie dieser Kordi, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten AuktionshĂ€usern versteigert.

 

Muster

Die verzierte Umrandung (BordĂŒre) bildet einen hervorragenden Kontrast zum Zentrum und gestaltet den Übergang am Rand des Teppichs.

Die abstrakte, geometrische Komposition macht die schlichte Eleganz dieses Kordis aus. Das Muster schmeichelt der Gestaltung des Raumes und nimmt den Möbeln, der Dekoration und den architektonischen Element nicht die Aufmerksamkeit. Es schafft eine angenehme AtmosphÀre ohne den Stil des Raumes zu dominieren.

Im Gesamteindruck dominiert die Farbe Goldbeige und die Farbe Schwarz. Der Rand ist in bunten Farben gehalten.

 

Zustand

Ihr seid nicht die ersten, die Gefallen an diesem Kordi finden. Er hatte bereits Besitzer vor Euch, die ihn geschĂ€tzt und benutzt haben. Der Flor ist stellenweise etwas dĂŒnner geworden ĂŒber die Jahre. Er wurde ca. 1910 handgeknĂŒpft. Wir haben ihn grĂŒndlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.

 

Material

Die Technik mit der die Materialen fĂŒr den Flor dieses Kordis hergestellt wurden ist ĂŒber 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefĂ€rbt und von Hand versponnenen. Das FĂ€rben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das FĂ€rben mit chemischen Farben. FĂŒr ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. FĂŒr ein krĂ€ftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes FĂ€rberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherrschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das FĂ€rben mit Naturfarben behĂ€lt die hochwertige Wolle ihren natĂŒrlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefĂ€rbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten UnregelmĂ€ĂŸigkeiten und natĂŒrlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in RĂ€umen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind. Der Untergrund (Schuss- und KettfĂ€den) dieses Kordis besteht aus Schurwolle.

 

 

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