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Antiker Japanischer Kelim | 265 x 116 cm | Nr. 16297

ă‚»ăƒŒăƒ«äŸĄæ Œ3.300,00 €
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Antiker Mongolischer Kelim LĂ€ufer, grau mit Motiv und Streifen

 

Dieses StĂŒck ist Teil eines Paars.

Siehe:

https://www.zomorrodi-teppiche.de/products/antiker-mongolischer-kelim-teppich-265-x-117-16296

Herkunft

Mongolai
Maße 265 cm x 116 cm (= 3,07 qm)
Herstellung handgewebt
Material Schuss (Flor): Wolle (handgesponnen, Naturfarben)

Kette: Baumwolle
Florhöhe 4mm
Herstellungsjahr 1910
Farbe Grau
Auflage EinzelstĂŒck

 

Herkunft

Kelims (auch Kilim, Qilim) wurden traditionell nur fĂŒr den Eigengebrauch hergestellt. Nomaden und Bauern benutzten und benutzen ihre Kelims als Teppiche auf dem Boden, aber auch als Zelt- oder WandbehĂ€nge, Decken, Kissen oder Taschen. Weil Kelims im Alltag stĂ€ndige Begleiter waren, tragen die Muster – mögen sie auch naiv wirken – immer eine persönliche Botschaft und haben eine Bedeutung fĂŒr die Weber und ihre Familien.

In Europa sind insbesondere Kelims aus der TĂŒrkei, dem Kaukasusgebiet, dem Iran, Afghanistan und dem turkmenischen Kulturraum bekannt und beliebt. TatsĂ€chlich werden in allen LĂ€ndern, in denen Teppiche geknĂŒpft werden, auch Teppiche handgewebt. Dieser Kelim wurde in der Mongolei handgewebt und bisher ausschließlich als Wandteppich benutzt. Mongolische Kelims sind Ă€ußerst selten und haben Sammlerwert.

Kelims werden immer handgewebt und bestehen nur aus Kett- und Schuss-FĂ€den, haben also keinen dicken, nach oben ausgerichteten Flor. Kelims haben auf beiden Seiten das gleiche Muster und sind daher beidseitig nutzbar. Die Musterung entsteht durch die farbigen SchussfĂ€den, die in die KettfĂ€den gewebt werden. Dieser antike Mongolische Kelim, ist ein SammlerstĂŒck. Er ist rund 110 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes StĂŒck. Antike Teppiche, wie dieser Mongolische Kelim, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten AuktionshĂ€usern versteigert. Diesen antiken Kelim schmĂŒcken insgesamt 4 kleinere Enten in den Ecken und eine grĂ¶ĂŸere in der Mitte. Am oberen Ende ist das StĂŒck mit bunten Streifen abgesetzt. Sehr dezent ist dieser Kelim in dunkel braun auf dem grauen Untergrund gemustert, mit typisch asiatischen Motiven.

Er ist Teil eines Paares, siehe Teppich Nr.: 16296

 

Muster

Die gradlinigen Streifen dieses Japanischer Kelims ordnen und strukturieren das Muster.

Der Flor ist einfarbig in Grau gehalten. Die schlichte Gestaltung ist zurĂŒckhaltend, kann aber auch einen tollen gestalterischen Akzent setzen. Das monochrome Erscheinungsbild dieses Teppichs fĂŒgt sich hervorragend in jedes Umfeld ein.

 

Zustand

Dieser Japanischer Kelim hat eine Geschichte. Er wurde ca. 1910 handgewebt und hat seitdem treue Dienste geleistet. Da dieses StĂŒck jahrelang als Wandteppich diente und daher nicht strapaziert wurde, ist dieser japanischen Kelim hervorragend erhalten. Lediglich den Kanten bedarf etwas Aufmerksamkeit. Insgesamt ist er dennoch in einem guten Zustand und kann noch fĂŒr Jahrzehnte Freude bereiten. Wir haben diesen Japanischer Kelim nicht restauriert, weil wir finden, dass er so wie er ist eine besondere Wirkung hat. Wenn ihr das wollt, restaurieren wir den Teppich natĂŒrlich gerne fĂŒr Euch.

 

Material

Die Technik mit der die Materialen fĂŒr den Flor dieses Japanischer Kelims hergestellt wurden ist ĂŒber 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefĂ€rbt und von Hand versponnenen. Das FĂ€rben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das FĂ€rben mit chemischen Farben. FĂŒr ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. FĂŒr ein krĂ€ftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes FĂ€rberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherrschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das FĂ€rben mit Naturfarben behĂ€lt die hochwertige Wolle ihren natĂŒrlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefĂ€rbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten UnregelmĂ€ĂŸigkeiten und natĂŒrlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in RĂ€umen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind.

 

 

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