



Ghasghai Kelim | 248 cm x 160 cm | Nr. Z-2597
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Geometrischer Ghasghai Kelim, altrosa mit BordĂŒre und Rauten
| Herkunft |
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| MaĂe | 248 cm x 160 cm (= 3,968 qm) |
| Herstellung | handgewebt |
| Material |
Schuss (Flor): Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
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| Florhöhe | 3mm |
| Herstellungsjahr | |
| Farbe | Altrosa, bunten Farben |
| Auflage | EinzelstĂŒck |
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Herkunft
Leuchtende Farben und einfache Muster â dafĂŒr sind Kelims bekannt. Kelims (auch Kilim, Qilim) wurden traditionell nur fĂŒr den Eigengebrauch hergestellt. Nomaden und Bauern benutzten und benutzen ihre Kelims als Teppiche auf dem Boden, aber auch als Zelt- oder WandbehĂ€nge, Decken, Kissen oder Taschen. Weil Kelims im Alltag stĂ€ndige Begleiter waren, tragen die Muster â mögen sie auch naiv wirken â immer eine persönliche Botschaft und haben eine Bedeutung fĂŒr die Weber und ihre Familien.
In Europa sind insbesondere Kelims aus der TĂŒrkei, dem Kaukasusgebiet, dem Iran, Afghanistan und dem turkmenischen Kulturraum bekannt und beliebt. TatsĂ€chlich werden in allen LĂ€ndern, in denen Teppiche geknĂŒpft werden, auch Teppiche handgewebt. Dieser Kelim wurde â wie der Name schon zeigt â von den Ghashghai gewebt. Die Ghashghai sind ein bedeutendes persisches Nomadenvolk, das seit Jahrhunderten im SĂŒden des Irans, in der Provinz Fars, siedelt. Es besteht aus insgesamt sieben StĂ€mmen. Der â jedenfalls fĂŒr die Teppichproduktion
bedeutendste Stamm der Ghaschghai sind die Kashghuli (auch Kaschguli, Kashguli, Qashguli). Alte und antike Teppiche und Kelims der Ghashghai sind heute begehrte Sammlerobjekte. Die Teppiche und Kelims der Ghasghai sind als König unter den persischen Nomadenteppichen bekannt.
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Muster
Die abstrakte, geometrische Komposition macht die schlichte Eleganz dieses Ghasghai Kelims aus. Das Muster schmeichelt der Gestaltung des Raumes und nimmt den Möbeln, der Dekoration und den architektonischen Element nicht die Aufmerksamkeit. Es fĂŒgt sich fantastisch in jede Umgebung ein und ergĂ€nzt die Einrichtung eines Raumes auf subtile Weise.
Der Rand des Teppichs wird von einer Umrandung (BordĂŒre) geziert. Die BordĂŒre bildet einen schönen Kontrast zum Zentrum.
Im Muster dieses Ghasghai Kelims stechen insbesondere die Rauten hervor. Rauten sind ein auf einer Spitze stehender Rhombus, dessen vier gleiche Seiten im Orientteppich gezackt, abgesteppt oder mit Haken besetzt sein können. Die Raute gehört zu den Ă€ltesten Grundformen im Orientteppich. Sie hat in der islamischen Welt eine symbolischen Bedeutung: Sie versinnbildlich die Unsterblichkeit der Seele. Daher ist sie sehr hĂ€ufig als FĂŒllmotiv anzutreffen.
Die OberflĂ€che dieses Ghasghai Kelims wirkt meliert. Die FarbtonĂ€nderungen und Hell-Dunkel-Schattierungen des Florgarns lassen die Farben schimmern und machen den Teppich unempfindlich gegenĂŒber Verschmutzungen. Der Teppich wirkt wegen diesen sogenannten FarbsprĂŒnge Abrasch lebendiger. Die Melierung entsteht, weil die Wolle dieses Ghasghai Kelim handgesponnenen wurde. Beim EinfĂ€rben werden die natĂŒrlichen Farbstoffe unterschiedlich aufgenommen.
Der Hintergrund dieses Ghasghai Kelims ist Altrosa. Der Rand ist in den Farben Beige, bunten Farben und Dunkelblau gestaltet.
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Material
Ghasghai Kelims werden handgewebt und bestehen nur aus Kett- und Schuss-FĂ€den, haben also keinen dicken, nach oben ausgerichteten Flor. Kelims haben auf beiden Seiten das gleiche Muster und sind daher beidseitig nutzbar. Die Musterung entsteht durch die farbigen SchussfĂ€den, die in die KettfĂ€den gewebt werden. FĂŒr jede neue Farbe muss in jeder Reihe ein neuer Faden benutzt werden. Die Fadenenden werden mit eingearbeitet.
Die Schuss-FĂ€den dieses Ghasghai Kelims bestehen aus handgesponnener, mit Pflanzenfarben gefĂ€rbter Schafwolle. Vor dem Weben des Teppichs wurden dafĂŒr zunĂ€chst Schafe geschoren und die Wolle anschlieĂend gereinigt, gekĂ€mmt und schlieĂlich gesponnen. Nach dem Spinnen wird die Wolle der Kelim Teppiche in einem aufwendigen Prozess mit Naturfarben gefĂ€rbt. Der Flor der Kelim Teppiche wirkt wegen dieses traditionellen Verfahrens trocken und leicht pelzig. Die Kett-FĂ€den dieses Ghasghai Kelims bestehen aus Wolle.
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Hinweis zu den Fotos
Kinderarbeit? Nein Danke.
Kinderarbeit? Nein danke. Kinder gehören in die Schule und nicht an den KnĂŒpf- oder Webstuhl. FĂŒr uns ist es daher eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, nur Teppiche, die unter fairen Bedingungen und ohne Kinderarbeit hergestellt wurden, anzubieten.
Wir legen besonderen Wert auf menschenwĂŒrdige Arbeitsbedingungen und tolerieren keine Kinderarbeit bei unseren Produzenten. Danke, dass Sie uns dabei unterstĂŒtzen, faire Bedingungen sicherzustellen.
Deswegen engagieren wir uns bei der Initiative Care & Fair gegen Kinderarbeit im Teppichhandel.
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