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Antiker Lankaran | 238 x 139 cm | Nr. Z-348

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Antiker Lankaran

Diesen Teppich in Hellrot gibt es so nur ein einziges Mal: Er verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitloser Eleganz. Mit ca. 160.000 Knoten pro m² ist die Verarbeitung entsprechend aufwendig, erkennbar an der präzisen Zeichnung und den fein ausgearbeiteten Details. Seine 238 × 139 cm machen ihn zum Läufer für Flur und Diele. Auch neben dem Bett macht er eine gute Figur. Farbgebung und Struktur verleihen dem Raum eine wohnliche Atmosphäre – mit einem Charakter, den kein zweiter Teppich teilt.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Kaukasus
Maße 238 cm x 139 cm (= 3.31 qm)
Herstellung handgeknüpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Schuss & Kette: Wolle
Knoten 160.000
Herstellungsjahr 1910
Zustand gebraucht, aber in sehr gutem Zustand (gereinigt & restauriert)
Auflage Einzelstück

Herkunft

Lənkəran (deutsch auch: Länkäran, russisch: Lenkoran und auf Talysh: Lankon) ist eine Stadt im Süden von Aserbaidschan am Kaspischen Meer an der Grenze zum Iran. Die Lenkoran Teppiche werden in Lenkoran und der Umgebung im östlichen Kaukasus, also dem Schirwangebiet, von Hand geknüpft. Schirwan Teppiche werden aus außergewöhnlich feiner Wolle geknüpft und haben einen flachen Flor. Alte Schirwans werden in Europa unter Sammlern sehr geschätzt und hoch bewertet. Sie weisen nicht selten eine Kotenzahl von bis zu 300.000 Knoten pro Quadratmeter auf.

Charakteristisch für Lenkoran Teppiche ist das phantasievolle geometrische Muster. Charakteristisch für die ei-förmigen Medaillons der Lenkoran Teppiche sind zwei ausfallende Haken an der oberen oder unteren Spitze der Medaillons. Die Form der Medaillons ist von dem – für kaukasische Teppiche typischen – Drachen-Motiv abgeleitet.

Dieser antike Antiker Lankaran ist ein Sammlerstück. Er ist rund 116 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes Stück. Antike Teppiche, wie dieser Antiker Lankaran, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten Auktionshäusern versteigert.

Material

Die Technik mit der die Materialen für den Flor dieses Antiker Lankarans hergestellt wurden ist über 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefärbt und von Hand versponnenen. Das Färben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das Färben mit chemischen Farben. Für ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. Für ein kräftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes Färberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das Färben mit Naturfarben behält die hochwertige Wolle ihren natürlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefärbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten Unregelmäßigkeiten und natürlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in Räumen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind.

Der Untergrund (Schuss- und Kettfäden) dieses Antiker Lankarans besteht aus Schurwolle.

Zustand

Ihr seid nicht die ersten, die Gefallen an diesem Antiker Lankaran finden. Er hatte bereits Besitzer vor Euch, die ihn geschätzt und benutzt haben. Der Flor ist stellenweise etwas dünner geworden über die Jahre. Er wurde ca. 1910 geknüpft. Wir haben ihn gründlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.