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Afshari | 186 x 148 cm | Nr. Z-3293

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Afshari

Dieser Teppich in rot hell verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitloser Eleganz. Mit ca. 160.000 Knoten pro m² ist die Verarbeitung entsprechend aufwendig, erkennbar an der präzisen Zeichnung und den fein ausgearbeiteten Details. Seine 186 × 148 cm machen ihn zum kleiner Wohnzimmerteppich. Als Einzelstück bringt er individuellen Charakter in den Raum und behält seinen Wert weit über kurzlebige Trends hinaus.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Persien
Maße 186 cm x 148 cm (= 2.75 qm)
Herstellung handgeknüpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Knoten 160.000
Zustand gebraucht, aber in sehr gutem Zustand (gereinigt & restauriert)
Auflage Einzelstück

Herkunft

Die Afshar (auch Afschar) oder Afsharen waren ein bedeutender Oghusen-Stamm. Das "i" in der Bezeichnung Afshari entspricht unserer Präposition "von". Afshari bedeutet also Teppich der Afsharen. Ursprünglich lebten die persischen Afscharen im Nordwesten des Irans, an der afghanischen Grenze. Ein Teil des Stammes wurde zwangsweise in den Südosten des Irans in die Nähe der Stadt Kerman, die an der Seidenstraße liegt, umgesiedelt. Hier wurde das Knüpfen von Teppichen eine wichtige Erwerbsquelle für die Afsharen. Seit der Umsiedlung sind die Afscharen auch für ihre besonderen handgeknüpften Afschar-Teppiche bekannt. Die Teppiche der Afscharen werden teilweise auch als Sirdjan-Teppiche gehandelt. Die Teppiche haben rote und blaue Farbtöne und meist geometrische Muster. Das am weitesten verbreitete Muster hat ein Feld in der Mitte, in dem sich eine oder mehrere quadratische Rosetten befinden. Es wird vermutet, dass das mittlere Feld eine aufgespannte Tierhaut darstellt.

Material

Die Technik mit der die Materialen für den Flor dieses Afsharis hergestellt wurden ist über 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefärbt und von Hand versponnenen. Das Färben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das Färben mit chemischen Farben. Für ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. Für ein kräftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes Färberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das Färben mit Naturfarben behält die hochwertige Wolle ihren natürlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefärbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten Unregelmäßigkeiten und natürlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in Räumen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind.

Der Untergrund (Schuss- und Kettfäden) dieses Afsharis besteht aus Schurwolle.

Zustand

Ihr seid nicht die ersten, die Gefallen an diesem Afshari finden. Er hatte bereits Besitzer vor Euch, die ihn geschätzt und benutzt haben. Gewebt auf Soumak art und Teiweise geknüpft Er wurde ca. 46 geknüpft. Wir haben ihn gründlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.