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Antiker Bidjar | 338 x 226 cm | Nr. Z-345

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Antiker Bidjar

Dieses Einzelstück in rostrot vereint traditionelle Handwerkskunst mit zeitloser Eleganz. Mit einer Knotendichte von ca. 640.000 Knoten pro m² zeigt sich die aufwendige Verarbeitung insbesondere in der präzisen Zeichnung und der feinen Ausarbeitung der Details. Mit 338 × 226 cm eignet er sich als Wohnzimmerteppich. Die harmonische Farbgebung und die charakteristische Struktur verleihen jedem Raum eine exklusive, wohnliche Atmosphäre. Ein Teppich dieser Qualität ist weit mehr als ein Einrichtungsgegenstand – er ist ein Stück traditioneller Textilkunst mit individuellem Charakter und bleibendem Wert.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Persien
Maße 338 cm x 226 cm (= 7.64 qm)
Herstellung handgeknüpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Knoten 640.000
Zustand gebraucht, aber in sehr gutem Zustand (gereinigt & restauriert)
Auflage Einzelstück

Herkunft

Dieser Teppiche wurde in Bidjar, in der Provinz Kermanshah im Nordwesten des Irans geknüpft. Bidjar Teppiche gehören zu den solidesten und hochwertigsten Orientteppichen. Die Mehrheit der Bevölkerung in Bidjar sind Kurden.

Beim kurdischen Bidjar wird ein besonders dickes Schussgarn, das extrem hart ist, angeschlagen. So entsteht ein brettharter, besonders strapazierfähiger Teppich. Insbesondere die jüngeren Bidjars ziert das typische Herati-Muster, das auch Fischmuster genannt wird.

Dieser antike Antiker Bidjar ist ein Sammlerstück. Er ist rund 66 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes Stück. Antike Teppiche, wie dieser Antiker Bidjar, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten Auktionshäusern versteigert.

Material

Die Technik mit der die Materialen für den Flor dieses Antiker Bidjars hergestellt wurden ist über 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefärbt und von Hand versponnenen. Das Färben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das Färben mit chemischen Farben. Für ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. Für ein kräftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes Färberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das Färben mit Naturfarben behält die hochwertige Wolle ihren natürlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefärbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten Unregelmäßigkeiten und natürlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in Räumen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind.

Die Schuss- und Kettfäden dieses Antiker Bidjars bestehen aus Baumwolle. Das vielseitige Material ist reißfest und dehnbar und daher besonders geeignet für ein strapazierfähiges Untergewebe.

Zustand

Dieser Antiker Bidjar hat eine Geschichte. Er wurde ca. 66 geknüpft. Wir haben ihn gründlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.