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Antiker Kordi | 500 x 107 cm | Nr. Z-342

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Antiker Kordi

Handwerkskunst und zeitlose Eleganz treffen bei diesem Teppich in grau dunkel/anthrazit aufeinander. Die Knotendichte von ca. 120.000 Knoten pro m² macht die aufwendige Verarbeitung sichtbar – bis in die feine Ausarbeitung der Details. In den Maßen 500 × 107 cm ist er als Wohnzimmerteppich gut aufgehoben. Farbgebung und Struktur geben jedem Raum eine wohnliche, exklusive Note – ein Unikat, das über Jahre Bestand hat.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Kurdistan
Maße 500 cm x 107 cm (= 5.35 qm)
Herstellung handgeknüpft
Material Flor: Wolle (handgesponnen, Naturfarben)
Knoten 120.000
Zustand gebraucht, aber in sehr gutem Zustand (gereinigt & restauriert)
Auflage Einzelstück

Herkunft

Kordi (auch Kord oder Kurdi) ist ein Sammelbegriff für Teppiche aus dem Iran, die von Kurden handgeknüpft werden. Die Koliai und Khorasan Teppiche sind – wenn man so will – also auch Kordi Teppiche. In der Regel kommen Kurdi Teppiche aus der Khorasan Provinz. Seltener auch aus der turkmenisch-afghanischen Region.

Kurden bedienen sich bei der Teppichknüpfung bei allen klassischen Provenienzen (Ursprung, Herkunft). Sie ahmen die traditionellen Muster jedoch nicht sklavisch nach, sondern setzen sie auf der ihnen eigenen Weise um. Insbesondere die Farbgebung weicht häufig stark von den originalen Mustern ab. So findet man unter den Kordi Teppichen die unterschiedlichsten Designs, aber meist in einer eher dunklen Farbgebung.

Dieser antike Antiker Kordi ist ein Sammlerstück. Er ist rund 116 Jahre alt und schon deswegen ein wirklich besonderes Stück. Antike Teppiche, wie dieser Antiker Kordi, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden zu Höchstpreisen von renommierten Auktionshäusern versteigert.

Material

Die Technik mit der die Materialen für den Flor dieses Antiker Kordis hergestellt wurden ist über 200 Jahre alt. Die Wolle wurde mit Naturfarben gefärbt und von Hand versponnenen. Das Färben mit Natur- oder Pflanzenfarben ist komplizierter, teuerer und zeitaufwendiger als das Färben mit chemischen Farben. Für ein leuchtendes Rot beispielsweise braucht man pro Kilo Wolle rund ein Kilo gemahlene Krappwurzel als Farbstoff. Für ein kräftiges, nicht zu blasses Gelb benötigt man pro Kilo Wolle sogar zwei Kilogramm des Farbstoffes Färberwau. Auch das Spinnen der Wolle ist zeit- und arbeitsintensiv. Zudem beherschen immer weniger Menschen das Spinnen der Wolle mit der Hand.

Doch der Aufwand lohnt sich: Durch das Färben mit Naturfarben behält die hochwertige Wolle ihren natürlichen Fettgehalt. Die mit Naturfarben gefärbte und von Hand versponnene Wolle erzeugt faszinierende, changierende Muster. Der Charme handgesponnener Wolle mit ihren leichten Unregelmäßigkeiten und natürlichen Farbtönen entfaltet sich als Kontrast in modernen Interieurs aber auch in Räumen, die traditioneller oder im Landhausstil eingerichtet sind.

Der Untergrund (Schuss- und Kettfäden) dieses Antiker Kordis besteht aus Schurwolle.

Zustand

Ihr seid nicht die ersten, die Gefallen an diesem Antiker Kordi finden. Er hatte bereits Besitzer vor Euch, die ihn geschätzt und benutzt haben. Der Flor ist stellenweise etwas dünner geworden über die Jahre. Er wurde ca. 116 geknüpft. Wir haben ihn gründlich gereinigt und liebevoll restauriert. Er ist daher – trotz seines Alters – in einem sehr guten Zustand.