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Maschiny | 137 x 102 cm | Nr. Z-164

Angebot390,00 €
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Maschiny

Dieses Einzelstück in rot hell vereint traditionelle Handwerkskunst mit zeitloser Eleganz. Mit einer Knotendichte von ca. 360.000 Knoten pro m² zeigt sich die aufwendige Verarbeitung insbesondere in der präzisen Zeichnung und der feinen Ausarbeitung der Details. Mit 137 × 102 cm eignet er sich als kleiner Wohnzimmerteppich. Die harmonische Farbgebung und die charakteristische Struktur verleihen jedem Raum eine exklusive, wohnliche Atmosphäre. Ein Teppich dieser Qualität ist weit mehr als ein Einrichtungsgegenstand – er ist ein Stück traditioneller Textilkunst mit individuellem Charakter und bleibendem Wert.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Deutschland
Maße 137 cm x 102 cm (= 1.4 qm)
Herstellung maschinell hergestellt
Material Flor: merzerisierte Baumwolle
Knoten 360.000
Auflage Einzelstück

Herkunft

Dieser Teppich ist einer der wenigen maschinellen Teppiche in unserer Kollektion. Das Knüpfen und Weben von Teppichen ist ein aufwändiger und langwieriger Prozess. Die Herstellung handgemachter Teppiche erfordert viel Geschick, Zeit und Sorgfalt. Erst im 19. Jahrhundert begann im Zuge der industriellen Revolution die allmähliche Mechanisierung der Teppichherstellung. Die Wolle konnte nun mithilfe von motorisierten Maschinen versponnen werden und mit automatisierten Web- und Knüpfstühlen ließen sich schnell und kostengünstig Teppiche produzieren.

Automatisierte Teppich-Knüpf- oder Webstühle arbeiten heute mit einer Vielzahl von Garnen, die von Garnrollen abgespult und zugeführt werden. Das gewünschte Muster wird dabei zuvor digital eingestellt. Auf diesem Weg können Teppiche maschinell innerhalb kürzester Zeit hergestellt werden. Mit der Hand kann die Fertigung – je nach Material, Feinheit und Größe – Wochen, Monate oder gar Jahre dauern. Dies hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf den Preis.

Material

Der Flor dieses Maschinys besteht aus merzerisierter Baumwolle. Baumwolle besteht aus glänzenden Fasern, die mit Zellsaft gefüllt sind. Wenn der Zellsaft nach der Ernte trocknet, krümmt sich die Oberfläche der Faser und verliert durch die entstehende Lichtbrechung ihren Glanz. Mitte des 19. Jahrhunderts erfand John Mercer das nach ihm benannte Verfahren der Mercerisation (auf Deutsch auch Merzerisation). Im Verlauf der Merzerisation erhält die Baumwolle unter Zugspannung in kalter konzentrierter Natronlauge eine neue, hochwertigere Faserstruktur. Merzerisierte Baumwolle hat verkürzte Fasern mit einem runden Querschnitt. Das veredelte Gewebe läuft nicht mehr ein und ist sehr formbeständig. Durch die veränderte Lichtbrechung bekommt die Faser einen seidigen Glanz. Merzerisierte Baumwolle nimmt außerdem Farbe leichter auf und ist wesentlich reißfester als die ursprüngliche Baumwolle. Da Merzerisation aufwendig und kostspielig ist, werden ausschließlich hochwertige Baumwollfasern durch die Merzerisation veredelt. Wegen des seidigen Glanzes des Garns wird die merzerisierte Baumwolle – ebenso wie Viskose – häufig als "Kunstseide" bezeichnet. Die umgangssprachliche Bezeichnung "Kunstseide" ist jedoch nach dem Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) nicht zulässig.

Die Schuss- und Kettfäden dieses Maschinys bestehen aus Baumwolle. Das vielseitige Material ist reißfest und dehnbar und daher besonders geeignet für ein strapazierfähiges Untergewebe.