







Indischer Nain | 241 x 170 cm | Nr. 15-63033
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Indischer Nain
Dieser Indischer Nain ist ein Einzelstück. Mit 241 × 170 cm ist er ein idealer Wohnzimmerteppich. Auch im Büro macht er eine gute Figur. Die Knüpfdichte ist mit 250000 angegeben.
| Lieferzeit | 1-3 Tage |
| Maße | 241 cm x 170 cm (= 4.1 qm) |
| Herstellung | handgeknüpft |
| Knoten | 250000 |
| Auflage | Einzelstück |
Herkunft
Nain zählt zu den bekanntesten Teppichprovenienzen (Ursprung, Herkunft) des Iran. Die Stadt Nain liegt nordwestlich von Isfahan und hat eine alte Web-Tradition. Hier wurden vor der Khadjaren-Dynastie (1794 - 1925) die hochwertigsten Überwürfe für Edelleute – sogenannte Abas – hergestellt. Unter dem Einfluss der westlichen Kultur, wurden der traditionelle Überwurf als Kleidung vom Anzug verdrängt. Die Weber verlagerten ihr Geschäft und begannen Teppiche zu knüpften.Die Teppiche aus Nain verdanken ihre unverwechselbaren Muster und Farbkombinationen insbesondere dem Meister Hadj Fatollah Habibian Naiini. Er beschränkte sich beim Knüpfen auf weniger als zehn Farben und legte somit den Grundstein für die Farbkomposition der heute noch sehr beliebten Teppiche aus Nain. Die Grundfarben sind bis heute meist Weiß bzw. Beige und Blau, wobei auch immer öfter Nain-Teppiche in den Farben Rot, Grün und Gelb gibt. Typisch sind florale Muster, deren Konturen mit Seide betont werden. Durch die schlichte Eleganz und Reduktion auf wenige Farbtöne passen die Nain Teppiche auch hervorragend in moderne Einrichtungen.
Man unterscheidet zwischen Nain Teppichen in vier Qualitätsstufen, die in Lah (dem persischen Wort für Schicht) angegeben werden. Lah beschreibt die Anzahl der Fäden aus dem die Kette gezwirnt ist. Je mehr Fäden verwendet werden, desto dicker ist die Kette und damit die Knüpfknoten und desto geringer ist die Knüpfdichte.
Das Muster dieses Teppichs ist vom Muster klassischer Indischer Nain inspiriert. Dieser Teppich wurde allerdings in Indien geknüpft.
Der genaue Zeitpunkt der Entstehung der indischen Teppichproduktion ist unbekannt. Vermutlich wurden die ersten Teppiche in Indien zur Zeit des kulturellen Aufschwungs in der Moghul-Dynastie, Mitte des 16. Jahrhunders, gefertigt. Mitte des 19. Jahrhunderts, mit dem Niedergang der Moghul-Dynastie, geriet die indische Teppichproduktion in eine Krise. Europäische Unternehmen, deren einziges Ziel der Export in den Westen war, traten an die Stelle der traditionellen Hofmanufakturen. In verschiedenen Ortschaften wurden sehr ähnliche Teppiche produziert und die Standardisierung setzte ein. Die Designs handgeknüpfter indischer Teppiche sind heute kaum noch einzelnen Regionen zuzuschreiben. Vielmehr haben sich die Werkstätten auf die Umsetzung europäischer und traditioneller iranischer Designs, die auf den westlichen Geschmack angepasst sind, spezialisiert. Qualitativ profitieren Teppiche aus Indien von der langen Handwerkstradition und der hohen Qualität der indischer Materialen.
Hinweis zu den Fotos
Kinderarbeit? Nein Danke.
Kinderarbeit? Nein danke. Kinder gehören in die Schule und nicht an den Knüpf- oder Webstuhl. Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, nur Teppiche, die unter fairen Bedingungen und ohne Kinderarbeit hergestellt wurden, anzubieten.
Wir legen besonderen Wert auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen und tolerieren keine Kinderarbeit bei unseren Produzenten. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen, faire Bedingungen sicherzustellen.
Deswegen engagieren wir uns bei der Initiative Care & Fair gegen Kinderarbeit im Teppichhandel.
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