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Soumak Kelim aus reiner Seide | 99 x 47 cm | Nr. Z-1458

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Soumak Kelim aus reiner Seide

Handwerkskunst und zeitlose Eleganz treffen bei diesem Teppich in rot dunkel aufeinander. Die Knotendichte von ca. X Knoten pro m² macht die aufwendige Verarbeitung sichtbar – bis in die feine Ausarbeitung der Details. In den Maßen 99 × 47 cm ist er als kleiner Wohnzimmerteppich gut aufgehoben. Farbgebung und Struktur geben jedem Raum eine wohnliche, exklusive Note – ein Unikat, das über Jahre Bestand hat.

Lieferzeit 2 Tage
Herkunft Persien
MaĂźe 99 cm x 47 cm (= 0.47 qm)
Herstellung handgewebt
Material Flor: reine Seide
Knoten X
Auflage EinzelstĂĽck

Herkunft

Leuchtende Farben und einfache Muster – dafür sind Kelims bekannt. Kelims (auch Kilim, Qilim) wurden traditionell nur für den Eigengebrauch hergestellt. Nomaden und Bauern benutzten und benutzen ihre Kelims als Teppiche auf dem Boden, aber auch als Zelt- oder Wandbehänge, Decken, Kissen oder Taschen. Weil Kelims im Alltag ständige Begleiter waren, tragen die Muster – mögen sie auch naiv wirken – immer eine persönliche Botschaft und haben eine Bedeutung für die Weber und ihre Familien.

In Europa sind insbesondere Kelims aus der Türkei, dem Kaukasusgebiet, dem Iran, Afghanistan und dem turkmenischen Kulturraum bekannt und beliebt. Tatsächlich werden in allen Ländern, in denen Teppiche geknüpft werden, auch Teppiche handgewebt.

Der Name Soumak soll auf die ostkaukasische Stadt Schemacha zurückgehen, aus der – einer Legende nach – die graziösesten Tänzerinnen des Kaukasus stammten. Nach einer anderen Theorie ist Name von dem Gewürz Sumak abgeleitet, das unter anderem auch zum rötlichen Färben von Wolle verwendet wurde. In Persien wird die Wickeltechnik der Soumak Kelims auch peech baff oder kayegh genannt. Die ältesten bekannten Soumak Kelims wurden im 7. Jahrhundert vor Christus gewebt.

Material

Soumak Kelims werden handgewebt und bestehen nur aus Kett- und Schuss-Fäden. Sie haben also keinen dicken, nach oben ausgerichteten Flor. Die Schuss-Fäden, die den Flor dieses Soumaks bilden, bestehen aus reine Seide. Für die Kett-Fäden wurde Baumwolle verwendet. Bei der sogennanten Wickeltechnik, mit der Soumak Kelims hergestellt werden, werden die überstehenden Schussenden nicht zurückgeführt und hängen häufig locker an der Rückseite der Soumak Kelims heraus. Daher sind Soumak Kelims – anders als viele andere Kelims – nur von einer Seite zu verwenden. Außerdem fehlen den Soumaks die für viele Kelim Arten charakteristischen Schlitze, da üblicherweise ein zusätzlicher Schussfaden als durchgehender Träger mitgewebt wird.