






Farahan | 91 cm x 61 cm | Nr. Z-4075
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Floraler Farahan, beige
| Herkunft |
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| Maße | 91 cm x 61 cm (= 0,549 qm) |
| Herstellung | handgeknüpft |
| Material |
Flor: Viskose
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| Knoten/m2 | 120.000 |
| Florhöhe | 5mm |
| Herstellungsjahr | 2025 |
| Farbe | Beige, bunten Farben |
| Auflage | Einzelstück |
Herkunft
Farahan ist ein Bezirk in der zentraliranischen Provinz Markazi. Nach ihr wurde ein klassisches florales Muster der Teppiche aus der Mahallat Region um die Stadt Sultanabad benannt.
Die Region Mahallat um die Stadt Sultanabad (früher Arak) entwickelte sich ab den 1870er Jahren zu einem wichtigen Zentrum für die Knüpfung persischer Exportteppiche. Einen wesentlichen Anteil daran hatte die englische Importfirma namens Company Messrs. Ziegler & Co. Ltd. eines Schweizer Kaufmanns, die 1883 auch eine Außenstelle in Mahallat eröffnete.
Die auch als Mahal, Ziegler-Mahal oder auch schlicht Ziegler bezeichneten Teppiche wurden in den umliegenden Dörfern nach westlichen Farb- und Mustervorgaben geknüpft. Die Mischung aus europäischen Design-Vorgaben in hellerem, ruhigeren Kolorit und klassischen Mustern im Stil der Farahan und Sultanabad Teppiche kam in Europa sehr gut an.
Der Erfolg war riesig und Ziegler Teppiche wurden zu einem internationalen Gütezeichen. Der exquisite Verlauf der vielblättrigen Blumen ist bei Zigler Teppichen besonders beeindruckend. Gut erhaltene antike Ziegler Teppiche erzielen heute – vor allem in den USA – Rekordpreise. Seit einigen Jahren werden diese antiken Ziegler-Designs in hochwertiger Qualität in Pakistan oder Indien nachgeknüpft.
Die neu aufgelegten Ziegler Teppiche aus handgesponnener und mit Naturfarben gefärbter Wolle sind Teil eines Revivals handgeknüpfter Teppiche. Die Rückbesinnung auf traditionelle Techniken begann in den frühen 1980er Jahren, angetrieben unter anderem von der sogenannten DOBAG-Initiative. Zunächst konzentrierte sich die Reproduktion auf die – oben beschriebenen – Ziegler Teppiche. In der Folge begann die Reproduktion beinahe aller traditionellen persischen Muster. So entstanden Adaptionen antiker Teppiche ebenso wie zeitgenössische Designs mit dem Charme eines antiken Teppichs.
Muster
Die üppigen Blumenmotive dieses Farahans sind elegant und abwechslungsreich gestaltet. Die anmutigen vegetativen Symbole, die Blüten, Blätter und Äste darstellen, sind kunstvoll ineinander verschlungen.
Der Hintergrund dieses Farahans ist Creméweiß. Im Gesamteindruck dominieren außerdem die Farben Beige und bunten Farben.
Material
Der Flor dieses Farahans besteht aus strapazierfähiger Viskose. Die umgangssprachlich gebräuchlichen Bezeichnung "Kunstseide" ist nach dem Textilkennzeichnungsgesetz TKG nicht zulässig. Viskose auch Viscose, Acetatseide oder Reyon wird grundsätzlich aus dem Naturprodukt Zellulose gewonnen, also aus dem Rohstoff Holz. In Indien wird die Zellulosemasse jedoch auch aus Bambus gewonnen. In einem aufwändigen Verfahren wird die breiige Zellulose zu einem durchgehenden Textilgarn gezogen. Deswegen wird Viskose auch als Filamentendlosgarn bezeichnet. Wegen des seidigen Glanzes des Garns wird die aus Bambus gewonnene Viskose auch "Bamboo Silk" Bambus Seide genannt. Die Schuss- und Kettfäden dieses Farahans bestehen aus Baumwolle. Das vielseitige Material ist reißfest und dehnbar und daher besonders geeignet für ein strapazierfähiges Untergewebe.
Hinweis zu den Fotos
Kinderarbeit? Nein Danke.
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